Materieller Fortschritt?

Thema01/2004

Wir befinden uns jetzt schon im vierten Jahr des neuen Jahrtausends. Die Frage sollte daher erlaubt sein, wie weit die Evolution des Menschen fortgeschritten ist? Sind wir dem Weltfrieden näher gekommen? Haben wir Hunger, Krankheit und Ausbeutung unter Kontrolle gebracht? Wird es den Menschen ermöglicht, sich durch sinnvolle und erbauende Tätigkeiten zu ernähren? Irgend etwas scheint mit den Versprechungen nicht zu stimmen, die wir von vielen etablierten Personen immer wieder hören. Welche Mächte beherrschen die Welt? Der Satan, die Illuminaten oder der blinde Zufall? Sind die Worte Demokratie bzw. freiheitliche Staatsordnung nur Worthülsen, um uns das organisierte Chaos schmackhafter zu machen?

Mit der Bhagavad-gita in der Hand sind wir gut ausgestattet, Licht ins Dunkel zu bringen:

ye yatha mam prapadyante
tams tathaiva bhajamy aham
mama vartmanuvartante
manusyah partha sarvasah

Alle belohne Ich in dem Maße, wie sie sich Mir ergeben.
Jeder folgt Meinem Pfad in jeder Hinsicht, o Sohn Prithas.

(Bhagavad-gita 4.11)



Ein deutsches Sprichwort sagt, dass es aus dem Wald so heraushallt, wie man hineinruft. Unsere Haltung gegenüber Gott ist letztlich entscheidend, wie wir im Weltenplan durch die Fügung Gottes eingesetzt werden. Es ist also Gott Selbst, der die Welt gestaltet, entsprechend der individuellen inneren Haltung der unzählbaren Lebewesen, die den Kosmos beseelen. Natürlich gibt es immer wieder Größenwahnsinnige, die lieber selbst Gott sein wollen. Aber das Rad der Zeit nimmt keine Rücksicht auf sie und verweist sie rechtzeitig auf die Plätze. Ob Napoleon, Alexander der Große oder machtgierige römische Kaiser; alle mussten abtreten, ob sie wollten oder nicht. Es scheint daher hochgestellten Persönlichkeiten angeraten, sich ihrer wirklichen Stellung als Diener Gottes bewusst zu werden.

In diesem Sinne wünschen wir allen verantwortlichen Menschen ein Jahr umsichtigen Handelns unter Berücksichtigung grundlegender spiritueller Zusammenhänge.

Ein gutes Jahr 2004 wünscht

Herzlichst

Parivadi das