Zusammenhänge erkennen II

Thema 04/2019

Heute, gegen Ende des Jahres 532 der Gaudiya-Vaishnavas, möchten wir Ihnen eine besondere Überraschung präsentieren. Es geht um die vedische Weltsicht in ihrer einfach verständlichen Art:

Wie Oben so auch Unten (s. auch Beitrag 03/2019):

Wir erleben täglich auch hier auf unserer Erde Zustände, Systeme und Gesetzmäßigkeiten, die nicht mit dem darwinistischen Evolutionsglauben erklärt werden können:

Beispiel 1 - Ade Darwinismus!

Schon eine einzige Zelle - zum Beispiel eine menschliche - ist eine derart komplexe - jedoch funktionierende - Organisation, dass nur dumme Charaktere annehmen können, diese seien im Laufe der Zeit durch Mutation und Auslese entstanden. Wir möchten nur alleine beispielhaft darauf hinweisen, dass z. B. in Bakterien Propeller-Motoren wirken, ja Motoren mit Achsen und Propellern; s. Link hier, insbesondere ab Minute 29!!!! Dieses Video sollten sich alle Darwinisten ansehen.

Beispiel 2 - Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde

Auf der ganzen Welt verlieben sich täglich unzählige Männer und Frauen ineinander, manchmal unsterblich, oft heutzutage nur für kurze Zeit! Wer hatte diese Idee? War es ein bärtiger alter frustrierter Mann, der Gott der Christen? Der kann es wohl nicht gewesen sein, weil der ja nicht einmal verheiratet ist. Auch fehlt jede Spur von Seiner besseren Hälfte, jedenfalls hinsichtlich der offiziellen "heiligen Schriften". Die Christen können eheliche Liebe daher in ihre Theologie nur schwerlich integrieren. Ihr Gott hat ja nur einen einzigen Sohn, jedoch fehlt dessen Mutter, jedenfalls im Ursprung. Maria, die irdische Mutter, hat beispielsweise keinen wirklich klaren transzendentalen Platz an der Seite des Vaters. Die Katholiken waren ehrlich und beförderten Maria im Mittelalter zur Himmelskönigin. Theologisch gesehen war dies eine intelligente Leistung. Die katholischen Theologen spürten intuitiv, dass es auch einer weiblichen Gottes-Komponente bedurfte. Die evangelischen Christen tuen sich damit schwer.

In der vedischen Tradition wurde seit Anbeginn die höchste Transzendenz als Liebespaar verehrt. Ganz klar ist diese Theologie einleuchtend. Gott Selbst sehnt Sich nach der Gemeinschaft Seiner besseren Hälfte. Hier eine sehr schöne Darstellung der wahren Transzendenz; kein Wunder, dass auch wir irdischen Wesen uns so gerne verlieben:

Shri Shri Radha-Krishna, der Ursprung reiner Liebe, die höchste transzendentale Quelle von ALLEM

Beispiel 3 - Die kosmische Verwaltung ist das Original

In praktisch jeder Kultur gibt es so etwas wie Regierung, Justiz und Gesetzgebung. Sind diese Einrichtungen einfach so aus heiterem Himmel erschienen und noch dazu parallel in China, Indien, Europa und dem Nahen Osten? Auch die alten Germanen hielten ihre Thing-Versammlungen unter großen Bäumen oder an anderen markanten Orten ab, um Urteile zu fällen und administrative Angelegenheiten zu beschließen. Die Germanen waren sehr gute "Demokraten", weil sie überhaupt nichts von Zentralismus hielten und lieber unter sich im Stamm oder der Sippe ihre Politik für überschaubare Areale gestalteten. Hoffentlich lassen wir uns diese Errungenschaften nicht von der EU oder UN einkassieren, zugunsten einer zentralistischen Gängelungs-Administration!!!

Aus der vedischen Tradition erfahren wir, dass es eine universale Verwaltung und Gerichtsbarkeit gibt; Dies ist das Original, das sich auch in den unteren Sphären manifestiert.

Platon sprach - richtig - von der Welt der Ideen. Wir Menschen haben die vorher beschriebenen Systeme weder erfunden noch geschaffen. Die Ideen sind seit Anbeginn in der Transzendenz verankert und verbreiten sich über die gesamte kosmische Manifestation.

Wenn man vedisch denkt, spart man (sie) sich viel Zeit und Energie: Die Ideen sind ohne Anfang und Ende in der Transzendenz zugegen; kein Bedarf also für das materialistische Gequake der modernen Darwinisten!!! Einmal gefestigt im vedischen Denken erlebt man Überraschung auf Überraschung; Auf einmal ergibt alles höheren Sinn! Das ist wahre Religion, eben klare Einsicht im Gegensatz zu blindem Glauben und Dogmatismus!

Wir wünschen Ihnen viel Zeitersparnis auf dem Weg zu Ihrem ewigen Glück!!!

Ihr Diener

Parivadi dasa

Anmerkung: Der Autor dieses Beitrages war in seiner Jugend und auch später überzeugter Darwinist. Das Studium der Literatur von Seiner göttlichen Gnade A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupada hat ihn geläutert und befreit vom materiellen Ballast. Leben kommt von Leben (eben vom lebendigen Gott!!!). Das ist der Schlüssel zu ewigem Glück!