Thema Woche 39

Shrimad Bhagavatam 5.18.9

"Möge das ganze Universum von Glück gesegnet sein, und mögen alle neidischen Personen friedlich werden! Mögen alle Lebewesen durch das Praktizieren von bhakti-yoga ihre innere Ruhe finden, denn wenn sie hingebungsvollen Dienst praktizieren, werden sie an das Wohlergehen ihres Nächsten denken. Lasst uns deshalb alle der höchsten Transzendenz, Shri Krishna, dienen, und immer in Ihn versunken sein."



Aus der Erläuterung von Shrila Prabhupada:

A.C. Bhaktivedanta Swami Prabhuphada

Shrila Prabhupada (1896 bis 1977) kam 1965 im Alter von 69 Jahren fast mittellos nach New York, um die Botschaft Shri Krishnas aus Mitleid mit den Menschen über die Welt zu verbreiten.

Das Shrimad Bhagavatam und der bhagavat-dharma sind für Menschen bestimmt, die frei von allem Neid sind (parama-nirmatsaranam). Deshalb betet Prahlada Maharaja in diesem Vers: khalah prasidatam. "Mögen alle neidischen Personen friedlich werden." Die materielle Welt ist voll von neidischen Menschen, doch wenn man sich vom Neid befreit, wird man im Umgang mit seinen Mitmenschen großmütig und kann an das Wohlergehen seines Nächsten denken. Jeder, der sich dem Krishna-Bewusstsein zuwendet und sich mit Leib und Seele im Dienst des Herrn betätigt, wäscht sein Herz von allem Neid rein (manas ca bhadram bhajatad adhoksaje). ...

Wenn sich die Bewegung für Krishna-Bewusstsein über die ganze Welt verbreitet und wenn durch Krishnas Gnade jedermann diese Bewegung akzeptiert, wird sich die Denkweise neidischer Menschen verändern. Jeder wird nur an das Wohl der anderen denken. ...