Thema Woche 41

Glück

 
Wenn man in dieser Welt glücklich sein möchte,
dann sollte man eben gerade diesen Wunsch, in
dieser Welt glücklich werden zu wollen, aufgeben.


krishna-bhakta nishkama ataeva shanta
bhukti-mukti-siddhi-kami sakali ashanta

Weil ein Krishna-Devotee wunschlos ist, ist er friedvoll. Fruchtbringende Arbeiter wünschen sich materielle Freuden, jnanis wünschen sich die Befreiung und yogis wünschen sich mystische Kräfte; sie können aufgrund dieser lustvollen Wünsche nicht friedlich sein (Chaitanya-Charitamrita Madhya-lila 19.149)


Aus der Erläuterung von Shrila Prabhupada:

Obwohl karmis, jnanis und yogis sich ihre Wünsche durch verschiedene Aktivitäten erfüllen mögen, sind sie nie zufrieden. Ein karmi mag sehr hart arbeiten, um sich eine Million Dollar anzusparen, aber sobald die Million da ist, möchte er die nächste Million haben. Es gibt kein Ende dieser Wünsche. Je mehr er hat, desto mehr möchte er haben. Die jnanis können ebenso nicht wunschlos sein, da ihre Intelligenz verunreinigt ist. Sie wollen mit der Brahman-Ausstrahlung verschmelzen. Aber selbst wenn sie dieses Ziel erreichen, sind sie nicht zufrieden. ... Auch die yogis können nicht wunschlos sein, da sie sich nach mystischen Vollkommenheiten sehnen, um diese zur Schau zu stellen und populär zu werden. Und wenn sie dann Anhänger gewonnen haben, möchten sie mehr und mehr davon bekommen. Da sie ihre mystischen Fähigkeiten missbrauchen, fallen sie von diesen Ebenen wieder herunter. Sie können jedenfalls nicht zufrieden sein.

Die Schlussfolgerung ist, dass nur die Devotees, die einfach mit ihrem hingebungsvollen Dienst zufrieden sind, Wunschlosigkeit erreichen. ...