Thema Woche 51

Die frohe Botschaft

Unabhängig davon, ob Jesus tatsächlich in dem winterlichen Monat Dezember zur Welt gekommen ist, wollen wir uns nicht ausschließen und die Zeit würdigen, in der ein großer Teil der Menschheit Weihnachten feiert. Eine neulich gemachte Umfrage ergab, dass in Deutschland fast jeder dritte junge Mensch nicht weiss, was der Anlass des Weihnachtsfestes ist. Diese Unwissenheit stört allerdings nicht die Händlerinteressen, denn der Dezembermonat ist immer ein Kassenschlager. Dies sei den Kaufleuten gegönnt, und es ist ja auch ein schöner Brauch, sich am heiligen Abend gegenseitig zu beschenken, um seiner Liebe Ausdruck zu verleihen. Was allerdings meist fehlt, ist ein beständiger Boden, auf dem wahre Liebe gedeihen kann, nämlich eine Verankerung in Gottesliebe oder - wie wir das bei den Hare-Krishnas ausdrücken - Krishna-Bewusstsein.

Liebe Gott und Deinen Nächsten wie Dich selbst! Dieses Hauptgebot besteht aus zwei untrennbaren Teilen: Wer nicht in Gottesliebe gründet, kann echte Liebe nicht verströmen. Andererseits kann jemand, der kein Mitgefühl für andere Lebewesen empfindet, Gott nicht verstehen und nicht lieben.

Jesus
( Am 24. Dezember ist Heilig Abend )

"Reine Liebe zu Krishna ist ewiglich im Herzen aller Lebewesen vorhanden. Sie ist nicht etwas, was man aus einer anderen Quelle schöpfen muß. Sobald das Herz durch Hören und Chanten gereinigt wird, erwacht das Lebewesen natürlicherweise."

(Aus Shri Chaitanyas Unterweisungen an Shri Sanatana Gosvami)



Beispielsweise ist es sehr kontraproduktiv, vor Weihnachten Millionen von Tieren zu mästen und dahinzuschlachten, um wie gewohnt einen Leichenschmaus zu "geniessen". Es ist höchst sentimental, auf der einen Seite die stimmungsvollsten Melodien anzustimmen, während im Herd, der Pfanne oder im Kochtopf die Überreste menschlicher Barberei brutzeln. Freilich, die Seelen dieser Tiere sind bereits auf der Reise bzw. in eine neue Verkörperung eingegangen, jedoch hängt das fragwürdige Essvergnügen untrennbar mit der Gewaltanwendung zusammen.

Echte Liebe zu Gott und den Lebewesen zeigt sich in Taten. Bei der Hare-Krishna-Bewegung sprechen wir von hingebungsvollem Dienst. Wir versuchen, unsere Lebensenergie in den Dienst Gottes zu stellen, was den Dienst am Nächsten miteinschließt.

"Wer nicht neidisch ist, sondern allen Lebewesen ein gütiger Freund, wer keinen Besitzanspruch erhebt und von egozentrischen Neigungen frei ist, wer in Glück und Leid gleichmütig bleibt, wer duldsam, immer zufrieden und selbstbeherrscht ist und mit Entschlossenheit seine Tätigkeiten Mir weiht, ist Mir sehr lieb."



Dieser Aussage Shri Krishnas aus der Bhagavad-gita (12.13 bis 12.14) können wir entnehmen, wie wir Gott lieb sein können. Das sind allgemeinverständliche Worte, nur wie kommen wir dort hin: Freiheit von Neid; Gleichmut; Duldsamkeit; Selbstbeherrschung ...;

Um voranschreiten zu können, benötigen wir die Gnade Gottes, die uns Gott im Zeitalter des Kali besonders durch Seine Namen zukommen lässt:

"Vater unser, geheiligt werde Dein Name!"

Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare
Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare



Alle Ehre sei Jesus Christus und allen reinen Geweihten des Herrn.

Alle Ehre sei Shrila Prabhupada, der uns den zeitlosen Weg zu reinem hingebungsvollen Dienst überbracht hat, damit wir religiöses Sektierertum durchschauen und die Lehren von Jesus besser verstehen können.

Ein frohes krishna-bewusstes Weihnachtsfest wünscht

Euer Diener

Parivadi das