Zufall

Thema 30/2022

Wir haben bereits vor einigen Jahren in einem unserer Beiträge (s. Beitrag 06/2018) herausgestellt, dass es keine blinden Zufälle gibt, jedoch der Begriff Zufall zutreffend ausdrückt, dass hinter allem Geschehen der Wille der höchsten Persönlichkeit Gottes oder einer dem höchsten Herrn untergeordneten Person steht. Uns fällt also genau das zu, was uns zusteht und so gewollt ist. Die Behauptung, hinter dem Weltgeschehen stehe kein höherer Wille, wird seit Urzeiten von Atheisten aller Art vertreten. Im Westen war es zuerst der griechische Gelehrte Demokrit, der lehrte, die Materie ordne sich blind zufällig zu all den vorfindbaren Formen an. Im neunzehnten Jahrhundert war es dann Charles Darwin, der die Entstehung der Lebensarten auf blind zufällige Prozesse zurückführte, nämlich Mutation und Auslese. Die modernen Astro-Physiker entwickelten daraufhin die Urknalltheorie, wonach die Schöpfung auf einer Explosion am Anfang der Zeiten beruhe.

Es war Albert Einstein, der denjenigen Quantenphysikern entgegen trat, die proklamierten, das Geschehen auf der Quantenebene sei blind zufällig. Diese Atheisten können nicht erklären, warum bei exakt gleichen Versuchsanordnungen und -bedingungen einmal dieses und ein weiteres Mal ein anderes Ergebnis herauskommt. Einstein sagte diesen Atheisten, dass Gott nicht würfle. Es scheint also so zu sein, dass Einstein den Willen Gottes als wichtigste physikalische Größe annahm, was ihn natürlich ehrt. Auch ein Isaak Newton hatte noch theistische Vorstellungen. Folgende Anekdote über Newton wird gerne erzählt:

Ein Freund Newtons besuchte diesen zuhause, wo Newton seinem Freund ein Modell des Sonnensystems zeigte. Der Freund fragte nun, wer dieses Modell geschaffen habe. Newton sagte ihm humorvoll, niemand habe es gebaut. Der Freund stutzte, woraufhin Newton sinngemäß gesagt haben soll, dass es ja wohl keines Schöpfers bedürfe, wenn doch das ganze Universum angeblich auf blindem Zufall beruhe.

Newton zeigte also noch gesunden Menschenverstand, der den sog. Wissenschaftlern jedoch immer mehr abhanden kam. Im 20. Jahrhundert spitzte sich die atheistische Lage gewaltig zu, und die Resultate waren nicht nur zwei gewaltige Kriege sondern z. B. auch Versuche an Menschen, die nun eben mehr oder weniger als Bioroboter angesehen wurden, und auch heute noch gelten wir in den Augen führender atheistischer Forscher als Versuchskaninchen, denen man (sie) nun regelmäßig Substanzen verabreicht, deren Wirkung kaum jemand abschätzen kann.

Natürlich geschehen all diese furchtbaren Dinge dieser Tage nicht blind zufällig sondern rühren vom gottlosen Wesen einer Großzahl von Menschen, die von ihren sündhaften Neigungen nicht ablassen wollen. Shri Krishna weist uns darauf hin, dass eben nicht alles geht, sondern es eine göttliche Ordnung gibt, an die sich jeder zu halten hat.

Ihr Diener

Parivadi dasa