Mitleid mit Merz ?

Unser Kanzler im Gefecht mit seinen Kritikern

Thema 31/2026

nityatam kuru karma tvam
karma jyayo hy akarmamanaha
sharira-yatrapi cha te
na prasidhyed akarmanaha

"Erfülle deine vorgeschriebene Pflicht, denn dies zu tun ist besser, als untätig zu sein. Ohne Arbeit kann man nicht einmal seinen physischen Körper erhalten." (Bhagavad-gita 3.8)

Unser Bundeskanzler verliert mehr und mehr seine Selbstsicherheit. Wer keinen Plan und auch keine Erfolge hat, jedoch sehr an seiner Position hängt, wird natürlich immer nervöser und tritt in dieser Unruhe gerne von einem Fettnäpfchen ins nächste. So ein Mensch kann die Erscheinungsweise der Leidenschaft kaum noch zügeln und kann besonders in angespannten Situationen kaum noch etwas vernünftiges sagen oder tun. Es kommt natürlich noch hinzu, dass die sensationslüsternen Medien, Beobachter und Konkurrenten nur noch auf das nächste Merz-Versagen warten, so dass sich die gesamte Situation gegen Merz ausrichtet. Kaum jemand gibt noch einen Pfifferling auf Fritze. Wie soll er in so einer Situation noch eine ruhige Hand bewahren, um gute Politik wohlüberlegt zu präsentieren bzw. zu machen? Hat sich Herr Merz mit der Bekleidung des Amtes als Bundeskanzler also übernommen? Es sieht jedenfalls so aus. Tragisch ist, dass das deutsche Volk unter dieser Planlosigkeit zu leiden hat; und das gerade in sehr aufgewühlten Zeiten; sowohl national als auch international! Auch Menschen, die dem Kanzler wohlgesonnen sind, sehen die Konfusion und machen sich Sorgen; auch Sorgen um den überforderten und darunter leidenden Merz. Ist hier Mitleid angebracht?

Für Vaishnavas kann die Antwort nur ein klares JA sein, denn fortgeschrittene Gottgeweihte haben mit allen in der materiellen Welt leidenden Lebewesen Mitleid. Mitleid und Barmherzigkeit zeichnen einen echten Vaishnava aus, auch Mitleid mit jemandem, der viel Geld hat und sich nicht darüber ängstigen muss, wo er wohnen und was er die nächsten Tage zu essen bekommen wird. Hinzu kommt, dass Herr Merz meist durchaus traurig dreinschaut. Er scheint - auf deutsch gesagt - traurig zu sein. Wir raten ihm an, in sich zu gehen und ggf. eine respektable Abdankung in Betracht zu ziehen. Auf diese Weise zeigte er charakterliche Größe und würde als einer von sehr wenigen in die Geschichte eingehen, die fähig waren, ihre Unfähigkeit einzugestehen, um Fähigern Platz zu machen. Es ist eben ein Grundirrtum der Moderne, ein jeder könne alles erreichen, was ihm in den Sinn kommt. Richtig ist hingegen, dass ein jeder unterschiedliche Veranlagungen und damit Aufgaben hat. In unserer unerbittlichen Leistungsgesellschaft befinden sich viel zu viele in Rollen, die nicht zu ihnen passen. Der ISKCON-Gründer sagte hierzu:

"Ein ehrlicher Straßenfeger ist weitaus besser als ein Scharlatan, der nur meditiert, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen." (Bhagavad-gita wie sie ist, Kapitel 3, Vers 7, Erläuterungen, letzter Satz). Vielleicht wären Sie als Buchhalter glücklicher als ein erfolgloser Bundeskanzler, Herr Merz? Ach so, Sie könnten sowieso bereits ihren Ruhestand wählen! Somit können Sie uns problemlos erlösen! Wie wär's?

Ihr Diener

Parivadi dasa