Die Lehre


Shri Krishna
Shri KrishnaSein Name bedeutet "der Allanziehende". Ein anderer Name ist Rama, "die Quelle aller Freude". Er ist Brahman, strahlend wie das Licht der Sonne, Er ist Paramatma, die Überseele, und Er ist Bhagavan, die Höchste Persönlichkeit Gottes.

Shri Chaitanya
Shri Chaitanya MahaprabhuWie in den vedischen Schriften angekündigt, erschien Krishna als Shri Chaitanya Mahaprabhu, um den Menschen einen Weg zu weisen, wie sie Ihm dienen und sich so wieder mit Ihm verbinden können: durch das Chanten Seiner heiligen Namen.

Vielfalt in der Einheit
Shri KalkiShri Krishnas Erweiterungen sind so vielgestaltig und zahlreich wie die Wellen des Ozeans.   

Vaishnava-Acaryas
Die großen vorbildlichen Lehrer (Acaryas) der Hare-Krishna-Tradition werden hier vorgestellt.

Verehrung
Gebete, Lieder, Hymnen und andere Einblicke in den Gottesdienst.

Pilgerorte
Beschreibung wichtiger Pilgerorte der Vaishnavas.

Literatur
Ein Überblick über die wichtigsten schriftlichen Grundlagen der Hare-Krishna-Bewegung.

Glossar
Für das bessere Verständnis der in den vedischen Schriften gebräuchlichen Sanskrit- Begriffe haben wir hier ein Glossar mit Übersetzungen und Erklärungen zusammengestellt.
 

Grundlagen | Yoga-Praxis | Fernkurs

Bhakti-yoga zu Hause


Das Chanten

s gibt keine starren Regeln für das Chanten des Hare- Krishna- Mantras. Das schöne an dieser Mantrameditation ist, dass man sie jederzeit und überall ausführen kann: zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs usw...

Beim Chanten des Hare-Krishna- Mantra unterscheidet man grundsätzlich zwei Formen: japa und kirtana. Japa bezieht sich auf die individuelle Meditation, bei der man auf einer Holzperlenkette chantet, und kirtana bezieht sich auf das gemeinsame Singen in einer Gruppe. Beides sind empfohlene Formen der Mantra- Meditation, und sie ergänzen sich ideal.


Wie man auf der Meditationskette chantet

as Einzige, was man für diese Form der Meditation braucht, ist eine Holzperlenkette. Solche Japa-Ketten kann man in jedem Hare- Krishna- Tempel bekommen.

Nehmen Sie die erste Perle (Nr.1) zwischen Daumen und Mittelfinger Ihrer rechten Hand und chanten Sie einmal den vollständigen Hare- Krishna- Mantra:

Hare Krishna Hare Krishna
Krishna Krishna Hare Hare
Hare Rama Hare Rama
Rama Rama Hare Hare

Nehmen Sie danach die nächste Perle mit denselben zwei Fingern, chanten Sie wieder den vollständigen Mantra, und gehen Sie auf diese Weise von Perle zu Perle, bis Sie auf jeder der 108 Perlen einmal den Mantra gesprochen haben. Wenn Sie bei der Krishna-Perle (die Größte) angelangen, haben Sie eine Runde gechantet. Um die nächste Runde zu beginnen, wechselt man auf der Kette die Richtung, ohne über die Krishna-Perle hinwegzugehen.

Das Chanten auf einer Japa-Kette hilft uns, regelmäßig ein bestimmtes Minimum an Meditation auszuführen. Es erleichtert auch die Konzentration auf den Mantra, weil zusätzlich der Tastsinn im Vorgang der Meditation beschäftigt wird.

Man kann überall Japa chanten, und auch die Lautstärke kann unterschiedlich sein. Wichtig jedoch ist, dass Sie jeden Mantra vollständig und deutlich aussprechen, so dass Sie die spirituelle Klangschwingung klar und bewusst hören. Sie werden sehen, dass es oft nicht leicht ist, sich auf den Mantra zu konzentrieren, denn die Gedanken haben die Tendenz, sich "eigenmächtig" einzuschalten und abzuschweifen. Das Chanten ist jedoch eine solch wunderbare Meditation, dass dadurch auch Konzentration und Willenskraft gestärkt werden. Fahren Sie also einfach fort und versuchen Sie immer wieder, die Gedanken auf die Klangschwingung zu richten und jeden Mantra deutlich auszusprechen.

Man kann zu jeder Tageszeit Japa chanten, aber die vedischen Schriften weisen darauf hin, dass die Morgenstunden für die Meditation am förderlichsten sind. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es sehr hilfreich ist, wenn man sich jeden Tag zur gleichen Stunde die nötige Zeit reserviert und sich ein gewisses Minimum an Runden vornimmt. Dieses regelmäßige Chanten gibt unserer Meditation eine solide Grundlage.

Da die Gebetsperlen heilig sind, sollten sie nicht den Boden berühren oder an einen unsauberen Ort gelegt werden. Zum Schutz trägt man sie am besten in einem Gebetsbeutel, einem speziellen Stoffbeutel, den man in jedem Tempel oder Zentrum erstehen kann.


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